Unser Mühlbach in Hermagor

In den Jahren 2013/14 beschäftigte ich mich mit dem kleinen Bach, der seit Generationen an meinem Elternhaus vorbeifließt.
Diese kleine Chronik beinhaltet die Schicksale der Häuser und ihrer Bewohner, die seit Jahrhunderten am Mühlbach wohnten, dort ihre Berufe ausübten, die jeweiligen Veränderungen der Zeit erlebten und Gutes und Schlechtes erfuhren. 

Der Mühlbach, eine Ableitung von der Gössering, war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der von Müllnern, Wagnern, einem Schmied, einem Hafner, einem Fassbinder und einigen holzverarbeitenden Fabriken und vielen privaten Haushalten genutzt wurde. Bis 2014 wurde das klare Wasser noch zur Stromerzeugung benötigt. Als das letzte privat betriebene E-Werk die Stromerzeugung einstellte, verlor der Bach zur Gänze seine wirtschaftliche Bedeutung.
Bereits Jahre vorher wurde der Bach von Zeit zu Zeit streckenweise verkürzt. Schließlich bleibt nur eine kurze Strecke vom einstigen betriebsamen Bach übrig. Er dient jetzt ausschließlich der Erholung, dem Fremdenverkehr, dem gewohnten Bild der Stadt Hermagor.

Die Mühlbach-Schrift von Helene Pilz & weitere Tipps

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Historische Schriften

In diesem Zusammenhang sei auf das bekannte Buch 

Alt-Hermagor 

von Dechant Pietschnig verwiesen. Da kommt der Mühlbach vor!

Alte Pläne/Kataster:

Für historisch Interessierte empfiehlt es sich, im Franziszeischen Kataster Einblick zu nehmen, das kostenfrei online ist.

Deutlich ist der Verlauf des Parks und der Gewässer zu sehen und man sieht auch staunend, dass es damals – so um 1820 – noch keine Martinzenbrücke gab.

Unser Mühlbach in Hermagor von 1900 – 2014, Helene Pilz, 2014

Freier Download:

Unser_Mühlbach_Helene_Pilz_2014.pdf (ca. 40 Mb)

Auf dieser Seite kann man in dieser Schrift auch online blättern:

Leseproben:

Aufnahme aus dem Jahr 2018, das Helene Pilz noch erlebte.