Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt

Frau Helene Pilz ist nach zwei Jahren mit der Aufarbeitung des Nachlasses ihres Vaters Johann Kandolf fertig geworden, der von 1934 bis 1937 als Schriftwart des Kriegervereines von Hermagor tätig war.Der Obmann des Kriegervereines war der Bezirksarzt Dr.Albert Menninger von Lerchenthal. Als ehemaliger Offizier im Ersten Weltkrieg trachtete er darnach, in Hermagor ein würdiges Denkmal zum Andenken an die vielen Gefallenen der Kriege zu errichten.Das bereits vorhandene Kriegerdenkmal mißfiel der Bevölkerung und sollte durch ein neues ersetzt werden.Unter großem Einsatz der Einwohner von Hermagor und Umgebung, sowie die Spendenfreudigkeit von Sparkassen, Firmen und Einzelpersonen gelang es, die Idee der Schaffung eines neuen Kriegerdenkmales zu verwirklichen. Am 8.August 1937 erfolgte die Einweihung des neuen Kriegerdenkmales mit einem Festakt.
Helene Pilz dokumentiert in zwei Broschüren mit Originaldokumenten und Aufzeichnungen, wie die Umsetzung dieser Idee gelang. Großer Dank gebührt Dr.Albert Menninger von Lerchenthal, der selbst sehr viel dazu beitrug, daß seine Idee verwirklicht wurde.
Die Broschüre, welche die Entstehungsgeschichte der Verwirklichung der Idee Dr. Menningers dokumentiert, trägt den Titel: „Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“. Da das vorhandene Material zu umfangreich war, mußte ein Zusatzband gedruckt werden mit dem Titel: „Protokolle, Aktivitäten,Spendenaufrufe, Einladungen, Festakt“.
Die Arbeit wurde im Februar 2012 beendet.
Frau Dipl.Päd.Elisabeth Zumtobel zeichnet für das Layout. Sie unterstützte die Autorin mit ihrer Mitarbeit.
Die Broschüren sollen der Stadtgemeinde Hermagor und darüber hinaus dem Land Kärnten veranschaulichen, wie sich vor mehr als 80 Jahren die Menschen um kulturelle Werte bemüht haben.

Helene Pilz
Hermagor, im Februar 2012

Denkmal, Dokumentation, Geschichte, Helene Pilz, Hermagor, Kriegerdenkmal

Im Februar 2012 ist die Broschüre „Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“, 121 Seiten, erschienen.

Sie handelt vom Kriegerdenkmal in Hermagor.

Mit zahlreichen Original-Unterlagen, broschürt beim pc doktor, Inhaber Daniel Braunmüller, Hermagor

Hermagor, Kriegerdenkmal, Pilz

Nachtrag zur Präsentation der Dokumentation
“ Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“

Frau Helene Pilz präsentierte am 28. November 2012 unter Mitwirkung der BORG Schüler Fabian Binter und Manuel Buchacher in der Aula des Schulzentrums Hermagor die von Ihr dokumentierte Broschüre “ Ein vergessenes Kriegerdenkmal erzählt“. Die Aufzeichnungen stammen aus den Jahren 1934 bis 1937, in denen ihr Vater Johann Kandolf Schriftwart des Denkmal – Ausschusses war. Dem Bezirksarzt Dr.Albert Menninger von Lerchenthal gelang es, den Gebirksschützenverein, dessen Obmann er war, den Kriegerverein von Hermagor und die Bürger von Hermagor zu bewegen, anstelle des. ereits aufgestellten Kriegerdenkmales ein neues zu schaffen. Das im Jahr 1926 in Auftrag gegebene Kriegerdenkmal mißfiel den Bewohnern von Hermagor, da es nicht die Würdigung gefallener Krieger zum Ausdruck brachte. Mit vereinten Kräften der Vereine, Ämter, Firmen und der Einwohner von Hermagor vermochte der Initiator dieser Idee, Dr.Albert Menninger von Lerchenthal, das Werk im Jahr 1937 zu vollenden.Der einheimische Bildhauer Hans Domenig hatte ein würdiges Denkmal geschaffen. Am 8.August 1937 fand die Einweihungsfeier unter großer Beteiligung der Bevölkerung von Hermagor statt. Dr. Albert Menninger bedankte sich bei allen Spendern und Helfern und übergab das Denkmal der Obhut der Stadtgemeinde Hermagor zu Handen von Bürgermeister Josef Zehrer.
Der jetzige Standort des Kriegerdenkmales befindet sich an der westlichen Ortseifahrt von Hermagor, etwas erhaben auf einer kleinen Anhöhe.

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Beitrag dazu auf der alten Webseite:

Nach einem bunten Erzählreigen mit Erinnerungen, ihre Heimatstadt Hermagor betreffend, und einer Broschüre mit familiären Begebenheiten, die sich in mehreren Bundesländern ereigneten, hat sich Helene Pilz nun einer Dokumentation zugewandt. So weit ihr die Zeit erlaubt, widmet sie sich einer Zusammenstellung von Vereinsaktivitäten im 20. Jahrhundert, die zur Errichtung des sogenannten „Kriegerdenkmals“ geführt haben. Ihr Vater Johann Kandolf fungierte in diesem Kulturverein als Schriftführer, was zur Folge hat, dass sich die Vereinsaufzeichnungen in Händen der Familie befinden. Insbesondere ist Helene Pilz daran gelegen, ein Porträt einer bemerkenswerten Persönlichkeit zu zeichnen, deren Wirken in Vergessenheit zu geraten scheint. Herrn Dr. Menningers Biografie ist es wert, diese Episode in digitale Gestalt zu bringen. Originalskizzen des Bildhauers Domenig sind ebenso vorhanden wie die Vereinskorrespondenz, die Material-Bestellungen und -Rechnungen und die Vorbereitungen für den Festakt zur Einweihung des Denkmals. Anders als bei den ersten beiden publizistischen Arbeiten, ist die junggebliebene Autorin (Jahrgang 1929) nun auf ein iPad umgestiegen und benötigt keine Computer-Schreibkräfte mehr. Vorbildlich!

Enkelsohn Edi hält Nachschau…